Pfarrgemeinde Sankt Maria

Hohentengen



Die Kirche von Hohentengen weist eine wechselvolle Geschichte auf. Bereits in früheren Zeiten wird von einer Kirche zu Thengen gesprochen. Dies war bis zur Gründung der Stadt Kaiserstuhl 1254. Als „Gotteshaus zur lieben Frau“ wird 1504 die Kirche genannt. Hier war die Pfarrei Kaiserstuhl-Thengen ein Sonderfall, wobei unklar war ob Hohentengen die Filiale oder Kaiserstuhl es war.

Zur Pfarrgemeinde St. Maria gehören auch die Hohentengener Ortsteile Bergöschingen, Günzgen, Herdern und Stetten. Früher waren auch Lienheim, Küßnach, sowie die Schweizer Orte Wasterkingen, Hüntwangen, Rheinsfelden, Glattfelden, Weiach, Kaiserstuhl und Fisibach Teil der Urpfarrei.

Detailierte Ausführungen zur Kirche hat Herbert Fuchs sen. in seinem Kirchenführer
„Pfarrei St Maria“ zur Geschichte von Kirche und Pfarrei St. Maria in Hohentengen am Hochrhein verfasst.

Kirchengebäude

Die Pfarrkirche ist der Gottesmutter Maria geweit und ist außerdem die größte Kirche in unserer Seelsorgeeinheit.

Pfarrheim St. Maria, HohentengenNeben der Kirche steht das Pfarrheim St. Maria. Dieses hat eine wechselvolle Geschichte: es wurde 1879 in der Zeit des Kulturkampfes, als die Katholische Kirche den Altkotholischen zugesprochen wurde, als Notkirche gebaut. 1892 wurde sie der Altkatholischen Gemeinde angeboten, als die St.-Maria-Kirche wieder der röm.-kath. Gemeinde übergeben wurde. 1964 wurde sie von den Altkatholiken wieder zurückgegeben und zum Pfarrheim umgebaut. In ihm findet reges Gemeindeleben im Saal, 3 Sitzungsräumen und einer Bücherei statt.

Pfarrhaus St. Maria, Hohentengen Das Pfarrhaus am Fuße des Pfarrbucks beinhaltet heute ein katholische Pfarrbüro für die Pfarrgemeinden St. Maria und St. Oswald. Pfarrer und Gemeindereferent haben hier ihren Dienstsitz. Außerdem sind im Obergeschoss Mietwohnungen eingerichtet.